Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Geflüchtete aus der Ukraine – Was ist jetzt zu tun?

 

Alle Informationen rund um das Thema Geflüchtete aus der Ukraine erhalten Sie hier. 

 

 

Liebe Schenefelderinnen, liebe Schenefelder,


wir verurteilen die kriegerischen Handlungen in der Ukraine auf das Schärfste. Wir leiden mit dem ukrainischen Volk, sind entsetzt, wütend und können es nicht fassen, dass Soldaten marschieren, kämpfen und sterben, dass Familien auseinandergerissen werden.

Wir bewundern den Mut der Menschen in der Ukraine und bezeugen unsere Achtung, wie sie ihre Freiheit und ihre Heimat verteidigen.

Auch unsere Stadt hilft den geflüchteten Menschen und wird versuchen, ihnen Wege zu ermöglichen, damit sie in Frieden ihr Leben in ihrer Heimat wiederaufnehmen können.

In dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ist leider auch Weißrussland beteiligt.

Die Stadt Schenefeld ist eine der ganz wenigen Kommunen in der Bundesrepublik, die eine Städtepartnerschaft mit Weißrussland pflegen. Hervorgerufen durch das Tschernobyl-Unglück im Jahre 1986 startete vor 30 Jahren - im Januar 1992 - der erste Hilfskonvoi nach Luninez.
Die regelmäßigen und intensiven Kontakte wuchsen im Laufe der Zeit zu kulturellen Verbindungen heran und brachten Freundschaften zwischen belarussischen und deutschen Familien hervor. Diese grenzüberschreitende Verbundenheit ist durch viele Begegnungen gefestigt worden und mündete im September 2001 in eine offizielle Partnerschaft.
Damals trafen sich Fremde, die sich bis dahin nicht kannten. Mit verschiedenen Sprachen und unterschiedlicher Kultur, mit unterschiedlichen Lebensumfeldern und vielen verschiedenen ldeen.

 

Damals - vor 30 Jahren - wie heute, war allerdings eines völlig gleich:
 

Menschen sind in Luninez genauso wie auch in Schenefeld Menschen.
Menschen mit Gefühlen, Hoffnungen, Freude, Leid.
Menschen, die ein humanes, sicheres und friedliches Leben leben wollen.
Aus Fremden Freunde machen - das ist eines der ganz elementaren Ziele von Städtepartnerschaften.

 

Wir mögen unsere Partnerstadt Luninez im Nachbarland Belarus; es ist eine kleine Stadt mit freundlichen Einwohnern. Bei unseren Besuchen sind wir jedes Mal von der Gastfreundschaft beeindruckt gewesen.
Doch die politische Lage und die Corona-Pandemie haben den Austausch in den letzten Jahren erschwert.
Auch wenn die Städtepartnerschaft aktuell ruht, sollten wir unsere Kontakte auch weiterhin fortsetzen, weil es menschliche Beziehungen mit den Bürgern in Luninez sind.
Daher hoffen wir auf Frieden, und dass Machthaber, denen das Menschliche abhandengekommen ist, das Leben vieler Menschen nicht weiter gefährden.
Städtepartnerschaften sind Völkerverständigung von unten und die braucht es dringend für ein friedliches Europa.

 

lhre
 

Gudrun Bichowski                               
Stadtpräsidentin
Christiane Küchenhof
Bürgermeisterin

 

VERANSTALTUNGEN