Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung (Sozialhilfe)


Allgemeine Informationen

Aufgabe der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder deren Folgen zu beseitigen bzw. zu mildern. Weiteres Ziel ist, den behinderten Menschen in die Gesellschaft einzugliedern und ihn zu einem weitgehend selbständigen Leben zu befähigen.

Die Eingliederungshilfe wird nur auf Antrag gewährt.

Zu den Leistungen der Eingliederungshilfe gehören insbesondere:

Um eine möglichst effektive Förderung des behinderten Menschen zu erreichen, stellt der Sozialhilfeträger möglichst früh gemeinsam mit dem behinderten Menschen, dem behandelnden Arzt, dem Gesundheitsamt und eventuell mit dem Jugendamt bzw. der Arbeitsagentur einen Gesamtplan zur Durchführung der einzelnen Leistungen auf.

Anspruch haben Personen, die nicht nur vorübergehend geistig, seelisch oder körperlich wesentlich behindert sind oder von einer solchen Behinderung bedroht sind.
Die Leistungen der Eingliederungshilfe sind gegenüber den Leistungen anderer Sozialleistungsträger/Rehabilitationsträger (z. B. Krankenkasse, Rentenversicherungsträger, Arbeitsagentur, Unfallversicherungsträger) nachrangig.

An wen muss ich mich wenden?

Wenden Sie sich an das Amt für Soziales (Sozialamt) Ihrer Gemeinde bzw. Stadt oder Ihrer Kreisverwaltung.

 

Welche Fristen muss ich beachten?

Eingliederungshilfe wird ab dem Tag gewährt, an dem die zuständige Stelle Kenntnis davon erlangt hat, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind.

 


Rechtsgrundlagen

§§ 53 bis 60 Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe


Notwendige Unterlagen

Je nach Sachverhalt benötigen Sie z. B.


Ansprechpartner

Kreis Pinneberg - Fachdienst Soziales
Kurt-Wagner-Straße 11
25337 Elmshorn
E-Mail